250 x sicherer Hafen – 250 x Solidarität

Schon 247 Kommunen in Deutschland haben sich zum sicheren Hafen erklärt. Damit zeigen sie ihre Solidarität gegenüber Menschen auf der Flucht und senden das wichtige Signal #WirHabenPlatz nach Berlin

Deine Stadt, deine Gemeinde, dein Landkreis kann Geflüchtetenpolitik!

Zusammen mit Julian Pahlke, Aktivist der zivilen Seenotrettung und Bundestagskandidat für die GRÜNEN, habe ich mir dazu einiges an Gedanken gemacht und wir haben mal für euch aufgeschrieben, was aus unserer Sicht Kommunalpolitik tun kann, um Solidarität für Geflüchtete nicht nur auf ein Lippenbekenntnis zu beschränken. Den Reader dazu findet ihr ab sofort hier –

Im Reader findet ihr einiges an coolen Ideen, die ihr direkt bei euch vor Ort, über euer kommunales Parlament, umsetzen könnt. 

Ihr könnt darüber aber auch noch mit uns ins Gespräch kommen! Am kommenden Montag um 19:30 Uhr laden Julian und ich euch ein zum digitalen Klönschnack am Abend. Wir wollen über Julians Engagement in der zivilen Seenotrettung reden und über meine kommunalpolitische Arbeit und wie sehr das eigentlich zusammen gehört und was wir damit am Ende beide im Bundestag wollen! 

Wir freuen uns sehr, wenn ihr dazu kommt!

Anmelden könnt ihr euch hier.

Einladung zum feministischen Barabend

Der 8. März, Equal pay day, Parität und was bleibt? Gender-Pay-Gap und niedrige Renten, unbezahlte Care-Arbeit, Femizide, keine ausreichenden Abtreibungs- und Aufklärungsrechte. Und das sind längst nicht alle Probleme, die das Patriarchat so mit sich bringt…

Die theoretische Gleichstellung per Grundgesetz gibt es zwar seit mehr als 70 Jahren, in der Praxis sieht das jedoch noch immer ganz anders aus. Doch was können wir weiter dagegen tun? Was kann meine Stadt, meine Gemeinde dagegen tun? Darüber wollen wir reden! Am „Vatertag“, den 13. Mai, laden wir Euch ein zum feministischen (und digitalen) Barabend!

Zu Gast haben wir Ricarda Lang, frauenpolitische Sprecherin des Bundesvorstands und Kandidatin zur Bundestagswahl und Imke Byl, frauenpolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfrakion Niedersachsen.

Was brauchen Kommunen und was braucht Kommunalpolitik eigentlich, um Gleichstellungspolitik vor Ort voranzubringen? Ich freue mich drauf von euren Erfahrungen und unseren tollen Gästinnen viel zu lernen und einen lockeren Austausch zu haben. Gemeinsam wollen wir über Lösungsansätze reden, Banden bilden und uns gegenseitig empowern!

Anmeldung über diesen Link: https://zoom.us/meeting/register/tJcoc–orT0sG9eunUFqo1olkPwuHrfoJVd4

Muttertagswünsche

Ich will keine Rosen zum Muttertag, ich will eine feministische Bundesregierung! Ich will eine Mutter im Kanzleramt! Und zwar nicht obwohl sie Mutter ist, sondern weil sie es ist!

Frauen sind nicht gleich Mütter, aber auch nur potenzielle Mutterschaft ist regelmäßig DER „Legitimationsgrund“ für Sexismus. Den zu entkräften, haben wir uns als GRÜNE zum Ziel gesetzt. Eine Mutter ins Kanzleramt zu schicken, das ist ein wahnsinnig wichtiges Signal!

Ich freue mich riesig ein Teil davon sein zu dürfen. Ich will mit meiner Kandidatur für den Bundestag signalisieren, dass wir uns als Mütter nicht weiter von der Gesellschaft einschränken lassen. Dafür braucht es Vorbilder. In der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen sind mit Pippa als Sprecherin im Landesvorstand und mir als Bundestagskandidatin gerade zwei Frauen mit kleinen Kindern sehr sichtbar aktiv und das ist wahnsinnig wertvoll! Davon brauchen wir auch bei uns GRÜNEN noch viel mehr.

Gemeinsam wollen wir dafür sorgen, dass die Lebensrealitäten von Müttern, die in unserer Gesellschaft einfach noch so krass andere sind, als die von Vätern, mit einfließen in politische Debatten und Entscheidungen. Dass das noch nicht geschieht und zu welchen Problemen und welchen Ungerechtigkeiten das führt, hat uns das letzte Krisenjahr eindrücklich gezeigt.

Und auch nach einem Jahr krasser zusätzlicher Belastung, insbesondere für Frauen mit Kindern, gibt es von der GroKo in Berlin nicht mehr als Blumen zum Muttertag. Danke für nichts! Wir kämpfen in diesem Wahlkampf für die geschlechtergerechte Gesellschaft! Wir kämpfen für eine feministische Bundesregierung und die gibt’s nur mit GRÜNEN! #muttertag#feminismus#muttertagsgeschenkidee

#WasKannKommune – Migrationspolitik! II.

Ali will für den Kreistag kandidieren, darf er aber nicht und die Gründe dafür sind echt schwach. Kommunales aktives, wie passives Wahlrecht für alle, die vor Ort leben!

Mein Name ist Ali Danesh aus Afghanistan. 2015 habe ich wie Tausende andere Geflüchtete mein Land aufgrund 40 Jahren anhaltender innerer Konflikte verlassen und in Deutschland Asyl beantragt.

Im Laufe der 6 Jahre in denen ich inzwischen in Deutschland lebe, konnte ich mich sehr gut in die deutsche Gesellschaft integrieren, einschließlich freiwilligen Aktivitäten, meiner Ausbildung, die Sprache zu erlernen und Bildungsarbeit zum Thema Integration. Ich bin Mitglied der GRÜNEN und engagiere mich in der Landesarbeitsgemeinschaft für Migrations- und Integrationspolitik in Niedersachsen und im Kreisverband Northeim-Einbeck sowie in der Grünen Jugend.

Mit meiner harten Arbeit und einem intensiven Interesse an politischen Aktivitäten wollte ich als erster junger Geflüchteter im September 2021 für den Kreistag Northeim kandidieren.

Leider kann ich aufgrund der fehlenden deutschen Staatsangehörigkeit bzw. der Staatsangehörigkeit eines europäischen Landes nicht kandidieren. Warum ist die Situation für mich und anderen wie mich so kompliziert? Warum können wir nicht an den Wahlen teilnehmen und kandidieren? Das ist die Frage, über die ich immer nachdenke, aber die mir niemand beantworten kann.

Auch ich bin Teil dieser Gesellschaft in einem demokratischen Land, in dem immer von Gleichberechtigung gesprochen wird und trotzdem kann ich nicht wie andere wählen oder kandidieren. Ich frage mich, warum die Politiker:innen nicht die Situation verbessern, damit wir gemeinsam zusammenarbeiten und endlich eine wichtige Rolle für eine bessere Zukunft einnehmen. Ich möchte ein Vorbild sein für andere Menschen und beweisen, dass Migration etwas Gutes für unsere Gesellschaft ist. Ich werde bis zum letzten Moment für meine Rechte und die anderer kämpfen und als junger Mann möchte ich gleiche Rechte für Alle.Color, Race, Nationalität, Geschlecht? Diese Faktoren sollten meine politischen Aktivitäten und meine Rechte nicht beeinflussen.

Mein Motto ist, dass wir vereint sind und für gleiche Rechte kämpfen!

1 Geburt – 1 Hebamme

Heute ist internationaler Hebammentag! 🧑‍🍼

Die miese Versorgungssituation mit Hebammen und deren schwierige Bedinungen im Beruf sind „nur“ ein weiteres Symptom unserer patriarchalen Gesellschaft und machen deutlich warum wir eine feministische Gesundheitspolitik brauchen! Die permanente Anwesenheit einer Hebamme unter der Geburt reduziert für Frauen* das Risiko in dieser extremen Situation Gewalt, zum Beispiel durch eine unabgestimmte Behandlung zu erfahren und sie ermöglicht es Frauen* Geburten selbstbestimmter zu erleben. Außerdem trägt die Betreuung der Familie durch eine Hebamme vor und nach Geburt zu besseren Eltern/Kind Beziehungen bei. Es kommt viel seltener zu gefährlichen Überforderungssituationen.

Definitiv genug Gründe für Kommunen das Thema Hebammenversorgung auf der Agenda zu haben. In ganz Deutschland bemühen sich vor allem Landkreise und kreisfreie Städte darum, die Versorgung mit Hebammen vor Ort und die Bedingungen für Gebärende* zu verbessern.

Hier kommen meine drei Lieblingskonzepte:

1. Kommunale Hebammenpraxen – Selbstständige Hebammen haben vor allem mit viel Bürokratie und hohen Versicherungskosten zu kämpfen. In kommunalen Hebammenpraxen werden die Hebammen durch die Kommune angestellt. Außerdem werden Räumlichkeiten für Behandlungen und Kurse zur Verfügung gestellt. Die Kommune übernimmt dann auch die Abrechnung mit den Krankenkassen.

2. Gesundheitsapp für Hebammen, Schwangere* und junge Familien – In Südniedersachsen wird gerade die HEDI App entwickelt. Diese App soll Hebammen unter einander, aber auch mit Schwangeren* und jungen Familien vernetzen. Hier sollen außerdem alle Angebote rund um die Schwangerschaft abrufbar sein und viele Informationen, die junge Eltern interessieren und die ansonsten bei Dr. Google erfragt werden.

3. Eine 1 zu 1 Betreuungsgarantie im kommunalen Krankenhaus – kommunale Krankenhäuser können ihre Personal- und Organisationsplanung so gestalten, dass Gebärenden* zumindest in aller Regel eine 1 zu 1 Betreuung während der Geburt gewährleistet wird.

Jede Geburt braucht eine Hebamme. Kommunen können dafür einstehen! #waskannkommune#feminismus#kommunalpolitik

GRÜNER bauen mit GRÜNER Bauleitplanung!

Ungefähr 7 Jahre haben wir noch bis unser CO2 Budget für die Erreichung des 1,5 Grad Ziels aufgebraucht ist – wenn wir weiter machen wie bisher. Wenn wir heute ein Haus bauen oder sanieren, wenn wir uns für eine neue Heizung entscheiden und darüber nachdenken eine Solaranlage aufs Dach zu setzen, dann treffen wir diese Entscheidung für die nächsten 40 Jahre. Als Kommunen haben wir massiv viel Einfluss darauf, wie und was vor Ort gebaut oder saniert wird und ob der Strom vom Dach kommt. Bei meinen Besuchen in den Kreisverbänden in ganz Niedersachsen im letzten Dreiviertel Jahr haben wir viel über das Thema kommunale Bauleitplanung diskutiert und viele Fragen konnten nicht im Detail geklärt werden. Das will ich jetzt ändern!Ich habe mir zwei Expertinnen zu dem Thema eingeladen und lade Euch dazu ein, mit uns gemeinsam einen Abend ganz in Ruhe nur zum Thema „Was kann GRÜNE Bauleitplanung?“ zu bestreiten.

Am kommenden Dienstag, den 11. Mai, um 19 Uhr habe ich mir als Kandidatin der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen zur Bundestagswahl, sowohl Imke Byl, energiepolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion Niedersachsen, als auch Christina-Johanne Schröder, Baureferentin der Landtagsfraktion und Kandidatin zur Bundestagswahl aus der Wesermarsch, eingeladen.

Ich freue mich wenn ihr auch dazu kommt! Schreibt mir über das Kontaktformular oder die sozialen Medien für den Zoomlink.

#WasKannKommune – Migrationspolitik! I.

Meine Mutter, Heike Müller-Otte, ist Bürgermeisterin der Gemeinde Moringen. Wir reden oft darüber, was Kommune kann und was eben nicht und wo Kommune Hilfe von Land und Bund bräuchte, um Probleme vor Ort anfassen zu können.

Die letzten Tage haben wir darüber geredet was Kommune für geflüchtete Menschen tun kann und das sagt meine Mutter:

Gerade in kleinen Kommunen gelingt uns die Integration von Geflüchteten. 2015 und 2016, als auf einmal viele Geflüchtete nach Moringen kamen, hatten wir sehr schnell ein gutes Netzwerk mit der Kreis- und Stadtverwaltung und vielen Ehrenamtlichen und gemeinsam haben wir es wirklich geschafft alle Geflüchteten dezentral unterzubringen und gut zu versorgen. Inzwischen haben sich aus den damaligen Patenschaften Freundschaften gebildet. Wir haben mit dem Bürger:innen geführten Second-Hand-Laden und dem Bürger:innentheater International zwei Projekte ins Leben gerufen, die das gegenseitige Kennenlernen, sowie das Lernen von Sprache unkompliziert möglich gemacht haben.

Teil der Wahrheit ist, dass wahnsinnig viel von ehrenamtlichem Engagement abhängig war und ist. Dass viele der Geflüchteten heute einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz haben, vielen ihren Führerschein machen konnten und alle so gut Deutsch sprechen, dass sie sich im Alltag gut zurechtfinden, das ist vor allem der Verdienst der Ehrenamtlichen. Sie haben häufig Aufgaben übernommen, die sie auch an ihre Grenzen gebracht haben und sie haben sehr, sehr viel Papierkram bewältigt.

Ehrenamt ist eine wichtige Säule unserer Gesellschaft und das ist auch gut so. Aber viel zu häufig sind Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, irgendwann frustriert von zu viel Bürokratie, zu wenig Wertschätzung und fehlendem Rückenwind aus den Rathäusern. Wir wollen als Verwaltungen ehrenamtlichen soviel Bürokratie wie möglich aus dem Weg räumen und die Unterstützung liefern, die gebraucht wird. Dafür brauchen wir mehr Stellen in der Geflüchteten-Sozialarbeit und in jedem Rathaus ein Ehrenamtsmanagement, dass für Ehrenamtliche Anlaufstelle ist und ihr Engagement koordiniert. Das werden wir uns als Kommunen alleine nicht leisten können, wir brauchen die Unterstützung von Bund und Land.

Eintreten für Solidarität!

Heute schon ner Gewerkschaft beigetreten? Wär nämlich ne richtig gute Sache!

Ich bin seit circa 2 Wochen Verdi-Mitglied, denn faire Löhne und Arbeitsbedingungen brauchen starke Gewerkschaften und Solidarität ist Zukunft!

Wenn ihr mehr über Gewerkschaften und ihre Arbeitsweise erfahren wollt, dann hört doch mal in die GRÜNZEUG Podcastfolge vom 2. Mai rein. Niklas und Emily sprechen mit Pauline Kracht von der Verdi-Jugend. Pauline kenne ich schon von mehreren Veranstaltungen mit der GRÜNEN JUGEND. Im letzten September haben wir auf einem Podium zusammen über die Rekommunalisierung von Krankenhäusern gestritten. Es lohnt sich auf jeden Fall reinzuhören!

#StillLovingGewerkschaften #1.Mai

#WasKannKommune

Kommune kann so Einiges!

In Niedersachsen werden die kommunalen Parlamente im September neu gewählt und als GRÜNE JUGEND wollen wir zusammen mit den GRÜNEN ganz viele mehr Sitze in den Stadt-, Gemeinde- und Ortsräten erobern, deswegen will ich die nächsten Wochen einiges mehr dazu erzählen.

Was genau ist eine Kommune eigentlich? – Erstmal ist die Kommune die unterste Verwaltungsebene. Das klingt nicht besonders spannend…

Kommune ist aber auch der unmittelbarste Kontaktpunkt zwischen Bürger:innen und dem was wir so allgemein „Staat“ nennen. Und das ist spannend, weil hier Menschen merken, wie unser Staat funktioniert und wenn was schiefläuft, dann sind sie hier auch direkt betroffen.

Schultoiletten sind so ziemlich das eindrücklichste Beispiel. Die Qualität von Schultoiletten lässt ziemlich weit blicken, wenn es um die finanzielle Ausstattung von Kommunen geht. Denn für den Zustand der Schulgebäude sind die Kommunen verantwortlich. Und es sieht nicht nur auf den Schultoiletten vielerorts düster aus… Kommunen haben an vielen Stellen in den letzten Jahrzehnten gewaltig an Handlungsspielraum eingebüßt.

Damit sich das ändert, will ich in den Bundestag. Kommunen können so viel! Kommunen machen den Wandel direkt vor unserer Haustür möglich. Dafür brauchen sie mehr finanzielle Handlungsspielräume und viel mehr Rückenwind aus Berlin. Denn Kommunen zeigen uns ganz unmittelbar in welchem Staat wir leben. Starke Kommunen brauchen wir für unsere Demokratie. Damit Menschen sehen, dass demokratische Strukturen wirklich was bewegen können.

Für unsere grünen Visionen brauchen wir starke Kommunen! Unsere Kommunen haben richtig Potenzial! Kommunalpolitik ist so viel mehr als die Frage, welche Farbe eine Parkbank bekommt. Die kommunalen Parlamente bestimmen an vielen Stellen ganz konkret über unser aller Leben vor Ort. Es geht um Kitaplätze, um Radwege, um das Jugendzentrum und das Freibad. Es geht um die großen Baustellen unserer Zeit. Es geht um soziale Gerechtigkeit. Es geht um Klimaschutz.

Wir können vor Ort für das gutes Leben für Alle kämpfen! Der Wandel passiert vor unserer Haustür und wir können ihn in unseren Kommunen aktiv mitgestalten! 💪

Karo auf Platz 9 in den Bundestag!

Ich bewerbe mich um Platz 9 der niedersächsischen GRÜNEN Landesliste zur Bundestagswahl! Ich will in den Bundestag, damit vor Ort was geht – für radikalen Klimaschutz, für ein faires Gesundheitssystem und für mehr Geschlechtergerechtigkeit!

Im September wird nicht nur der Bundestag neu gewählt. In Niedersachsen sind auch Kommunalwahlen und als Grüne Jugend Niedersachsen wollen wir zusammen mit den GRÜNE Niedersachsen viel mehr Sitze in den Kreis-, Stadt-, Gemeinde- und Ortsräten erobern. Denn unsere GRÜNEN Visionen müssen wir vor Ort umsetzen. Das gute Leben für Alle beginnt in Deiner Stadt, in Deinem Dorf, in Deinem Bezirk und dafür braucht es endlich mehr Rückenwind aus Berlin, dafür stehe ich mit meiner Kandidatur! Ich will GRÜNE Kommunalpolitik im Bundestag empowern!

Hier findet ihr mein ganzes Bewerbungsschreiben.

Liebe Freund:innen,

ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie wird jeden Tag deutlicher, wie wenige Antworten die derzeitige Bundesregierung auf die Probleme unserer Zeit hat. Sei es fehlende soziale Gerechtigkeit, die Klimakrise, das Patriarchat oder Rassismus, die Krisen unserer Zeit sind vielfältig und verlangen nach unseren, nach GRÜNEN Ideen!

Aus meiner kommunalpolitischen Arbeit und auch aus meinem beruflichen Alltag in einer kommunalen Verwaltung nehme ich vor allem eine grüne Idee mit, die ich für uns im Bundestag voranstellen will:

Wir müssen –

Kommunen stark machen für den Wandel!

Den Wandel, den wir als Grüne erreichen wollen, nämlich den Wandel hin zu einer Gesellschaft, die nicht weniger als das gute Leben für Alle zu bieten hat, diesen Wandel schaffen wir nur mit starken und grünen Kommunen vor Ort.

… stark für echten Klimaschutz

Wenn wir es ernst meinen mit dem Klimaschutz, dann ist CO2-Neutralität bis 2035 nicht verhandelbar. Die Verkehrswende gestalten Kommunen direkt vor unserer Haustür. Wir brauchen starke Kommunen für einen massiven und alltagstauglichen Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs und der Fahrradinfrastruktur, besonders im ländlichen Raum.

Als Jugendliche habe ich erlebt, was es bedeutet, in einem Dorf aufzuwachsen, ohne vernünftige Busanbindung, ohne sicheren Fahrradweg. Für mich waren ein Führerschein und das eigene Auto der Inbegriff von Freiheit. Das ist die bittere Realität für viele junge Menschen.

Doch Autos sind der Inbegriff von Exklusivität. Eine Infrastruktur, die nur für Autos ausgelegt ist, verhindert gesellschaftliche Teilhabe für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln, junge und alte Menschen, Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Die kommunale Verkehrswende ist damit nicht nur unabdingbar für den Klimaschutz, sie ist auch sozial gerecht!

… stark für ein gutes und faires Gesundheitssystem

Was unser Gesundheitssystem zurzeit bedroht, das sind die riesigen Konzerne, die in den letzten Jahrzehnten den Kommunen die Pflege- und Gesundheitsinfrastruktur abgekauft haben, weil die Kommunen sich diese finanziell nicht mehr leisten konnten. Konzerne tun das nicht aus Nettigkeit, sondern ziehen jetzt ihre Gewinne aus unserem gemeinsam solidarisch finanzierten Gesundheitswesen heraus. Das geht auf Kosten der Arbeitskräfte und der Patient:innen.

Infrastruktur, die Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge ist, darf nicht für die Profite Einzelner eingesetzt werden. Wir müssen die Kommunen stark machen, damit sie die Infrastruktur unseres Gesundheitswesens wieder übernehmen können. Kommunen können langfristig die medizinische Versorgung – auch im ländlichen Raum – sicherstellen und faire Arbeitsbedingungen statt nur Applaus für die Mitarbeiter:innen ermöglichen. Dafür müssen der Bund und die Länder ihre Kommunen stärken.

… stark für mehr Geschlechtergerechtigkeit

Ein Jahr Pandemie hat uns gezeigt, welche Bedeutung professionelle Kinderbetreuung für unsere Gesellschaft hat. Ist die Betreuung nicht oder nicht mehr verlässlich gegeben, dann sind Frauen die Leidtragenden. Auch außerhalb von Krisenzeiten verlieren Frauen ihre Arbeit, oder werden gar nicht erst eingestellt, weil sie Kinder haben oder auch nur bekommen könnten.

Eine richtig gute Kinderbetreuung ist weiterhin Grundlage für die gesellschaftliche und berufliche Teilhabe von Frauen. Und gerade hier, bei der Kinderbetreuung hakt es massiv. Arbeit in Schichtsystemen oder an Samstagen, wie sie für viele Menschen ganz normal ist, wird in unseren Kinderbetreuungsangeboten viel zu oft nicht berücksichtigt. Betreuungsangebote sind nicht darauf ausgelegt, dass zwei Elternteile Vollzeit arbeiten oder es Alleinerziehende gibt. Viele Eltern können sich ihre Arbeitszeiten und ihren Stundenumfang nicht aussuchen. Die Last, fehlende Betreuungszeiten auszugleichen, tragen am Ende Frauen.

Kommunen können nur mit Hilfe von Bund und Ländern ein Kinderbetreuungsangebot schaffen, das den Lebensrealitäten von Eltern gerecht wird und für Erzieher:innen angemessene Lohn- und Arbeitsbedingungen sicherstellt.

Wir schaffen starke Kommunen!

Um unsere grüne Vision vom guten Leben für Alle wahr werden zu lassen, müssen wir unsere Kommunen finanziell wie personell besser aufstellen. Für chronisch unterfinanzierte Kommunen muss endlich eine andere Finanzierung her. Kommunen dürfen nicht mehr einfach nur von der aktuellen wirtschaftlichen Lage der Unternehmen vor Ort abhängen, sondern brauchen eine Finanzierung, die sich mehr an den Herausforderungen misst, die Kommunen tatsächlich vor Ort bewältigen müssen. Das Prinzip „wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen“ muss vollumfänglich umgesetzt werden. Es kann nicht sein, dass Bund und Land immer mehr Aufgaben in die Kommunen geben, aber nur halbherzig entsprechende finanzielle Mittel zur Verfügung stellen. Die kommunale Gewerbesteuer muss zu einer Gemeindewirtschaftssteuer weiterentwickelt werden, damit die kommunalen Finanzen auf breiteren Füßen stehen. Fördermöglichkeiten für Kommunen müssen niedrigschwelliger angelegt sein, außerdem braucht es auf Ebene der Landkreise Fördermittelmanagement, dass sich proaktiv um Fördermittelmöglichkeiten für die Mitgliedskommunen kümmert. Damit dies zustande kommt müssen wir im Bund die richtigen Weichen stellen.

Damit vor Ort was geht!

Damit vor Ort was geht – für echten Klimaschutz, für ein stabiles Gesundheitswesen, für Gleichberechtigung – dafür will ich in den Bundestag. Denn GRÜNE Kommunalpolitik braucht endlich Rückenwind aus Berlin, damit sie die GRÜNEN Visionen vor Ort umsetzen kann. Ich will GRÜNE Kommunalpolitik empowern.

Der Wandel den wir erreichen wollen, ist gewaltig, aber er ist notwendig, damit die Zukunft das gute Leben für Alle bringt. Junge Menschen müssen in die Parlamente und dort den Wandel vorantreiben, denn es ist meine Zukunft, die Zukunft meiner Generation, und dafür tritt niemand so energisch ein wie wir selbst.

Deshalb bewerbe ich mich um den aussichtsreichen Listenplatz 9 auf der niedersächsischen GRÜNEN Landesliste zur Bundestagswahl und hoffe auf Eure Unterstützung!

Mit Euch zusammen, mit den GRÜNEN aus Niedersachsen, möchte ich einen GRÜNEN und leidenschaftlichen Wahlkampf schmeißen, der Menschen für unsere GRÜNEN Ideen begeistert und mobilisiert und die GRÜNEN wachsen lässt und noch schlagkräftiger macht.

Und ab nächsten Herbst will ich für und mit Euch junge, GRÜNE und leidenschaftliche Politik aus Niedersachsen in den Bundestag bringen!

Eure Karo

Mehr Infos zu mir

24 Jahre alt

GRÜNE JUGEND Northeim – GRÜNER Kreisverband Northeim/Einbeck

Seit Ende meiner einjährigen Elternzeit im April 2021 wieder zurück beim Landkreis Göttingen in der Bauverwaltung. Beim Landkreis Göttingen habe ich auch von 2016 bis 2019 mein duales Studium zur Verwaltungsbetriebswirtin absolviert.

Politisches

Seit 2010 aktiv in der GRÜNEN JUGEND Northeim und beim GRÜNEN Kreisverband Northeim/Einbeck

Seit 2015-2019 Kreisvorstandssprecherin des Grünen Kreisverbandes

Seit 2019 Beisitzerin im Kreisvorstand

Seit November 2016 stv. Fraktionsvorsitzende im Northeimer Kreistag

  • Schul- und Sportausschuss,
  • Jugendhilfeausschuss,
  • Finanzausschuss,
  • Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Frauen, Familien und Senioren
  • außerdem intensive Arbeit zum Thema Klimaschutz in der Kommune, sowie Betreuung der Ausweisung der Natura-2000-Gebiete im Landkreis Northeim und der Tarifreform des Zentralen Verkehrsverbundes Südniedersachsen

Seit 2018 für die GRÜNE JUGEND im Parteirat der GRÜNEN Niedersachsen

Seit Oktober 2020 Spitzenkandidatin der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen für den Bundestag

Seit April 2021 Direktkandidatin im Wahlkreis 52 (Goslar-Northeim-Osterode am Harz)