MEINE REDE ZUR LISTENAUFSTELLUNG!

Am Wochenende wurde ich auf Platz 9 der Landesliste der GRÜNEN Niedersachsen gewählt 🥳 !

Ich bin ziemlich astrein überwältigt und freue mich riesig über das Vertrauen, dass mir die Delegierten entgegengebracht haben! Jetzt heißt es, diesen Wahlkampf mit dem fantastischen Team auf der Landesliste und allen GRÜNEN aus ganze Niedersachsen so richtig rocken! Das wird richtig gut!

Aber hier ist jetzt erstmal nochmal meine Rede von Samstag zum nachgucken!

PM – GRÜNE JUGEND zur erfolgreichen Listenaufstellung

KANDIDATIN DER GRÜNEN JUGEND NIEDERSACHSEN AUF SICHEREN LISTENPLATZ ZUR BUNDESTAGSWAHL GEWÄHLT

Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen, Montag, 31. Mai 2021 

Dieses Wochenende haben die Grünen in Niedersachsen auf einem digitalen Parteitag ihre Landesliste zur Bundestagswahl aufgestellt. Die 24-jährige Karo Otte wurde dabei auf den als sicher für einen Einzug in den nächsten Bundestag geltenden Listenplatz 9 gewählt. Karo Otte hatte im Herbst letzten Jahres das Votum der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen zur Bundestagswahl erhalten und ist außerdem Direktkandidatin im Wahlkreis 52 (Northeim/Goslar/Göttingen). 

Zu ihrer Wahl erklärt Karo Otte „Die Wahl auf Listenplatz 9 ist ein Beweis dafür, dass unsere Partei die Zeichen der Zeit erkannt hat: Mit der Klimagerechtigkeitsbewegung haben wir junge Menschen den politischen Diskurs in Deutschland maßgeblich verändert. Nach fast drei Jahren Protest, in denen sich kaum etwas verändert hat, wollen wir nicht mehr weiter zuschauen, sondern unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen. Als jüngste Kommunalpolitikerin im Landkreis Northeim habe ich in den letzten 5 Jahren versucht, klimagerechte und soziale Politik vor Ort zu machen – habe dabei aber immer wieder erlebt, wie der Bund die Kommunen ausbremst. Solange der finanzielle und rechtliche Handlungsspielraum von Kommunen so eingeschränkt wie aktuell ist, bleiben große Veränderungen vor der eigenen Haustür eine Illusion. Das will ich ändern und freue mich riesig, mit dem Rückenwind der Grünen Jugend und der Grünen ab September die so dringend notwendigen Veränderungen aus dem Parlament heraus mitzugestalten.“

Hintergrund: Aktuell wird davon ausgegangen, dass 15-20 Kandidat*innen der niedersächsischen Grünen in den nächsten Bundestag einziehen werden, somit gelten etwa die ersten 20 Listenplätze als aussichtsreich. Neben Karo Otte wurden noch zwei weitere junge Kandidat*innen unter 30 auf aussichtsreiche Plätze gewählt: Der Seenotretter Julian Pahlke (29) wurde auf Listenplatz 12 und die Juristin Lena Gumnior (28) auf Listenplatz 17 gewählt. Die Liste muss nun noch per Briefwahl von den Delegierten bestätigt werden. 

AM WOCHENENDE GEHT’S UM PLATZ 9!

Wir rasen in die Klimakatastrophe und du kommst nicht vom Fleck, weil der Bus nicht kommt?

Die Pflegekrise ist akut und trotzdem machen Krankenhauskonzerne fette Profite.

Schon viel zu lange warten wir auf die geschlechtergerechte Gesellschaft, doch noch immer ist Kinderbetreuung Frauensache. 

Schluss damit!

Für kommunalen Klimaschutz, für ein stabiles Gesundheitswesen, für echte Gleichberechtigung – dafür braucht es starke und gut ausgestattete Städte und Gemeinden! Dafür braucht es Rückenwind für Kommunen aus Berlin! Dafür will ich in den Bundestag! Ich will Kommunen stark machen und Kommunalpolitik mehr finanziellen und rechtlichen Spielraum geben. Damit vor Ort was geht!

Ich bin Karo und ich bin die Kandidatin der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen zur Bundestagswahl!

Jetzt am Wochenende ist Listenaufstellung der GRÜNEN Niedersachsen und ich bewerbe mich um Listenplatz 9!

Ich freue mich über Eure Unterstützung!

Und ich freue mich über dieses grandiose Video von Luca Koepping!

#WASKANNKOMMUNE – ARTENSCHUTZ!

Am Samstag war internationale Tag der #Artenvielfalt! 🪲🦗🐛🌱

Heute war ich am Leinepolder, einem ca. 1000 Hektar umfassenden, Vogel- und Naturschutzgebiet im Leinetal. Seit über 50 Jahren dienen die fünf eingerichteten Polder als Schutzgebiet für Tiere und Pflanzen sowie zum Einstauen von Wasserreserven für die Region und als Schutz vor Überschwemmungen bei Hochwasser. Auf den ersten Blick ist vielleicht nicht direkt zu erkennen, warum hier das Betreten verboten ist. Aber super viele Vogelarten, wie der Wachtelkönig, finden nur noch hier einen Rückzugsort, um zu brüten und sie benötigen dafür ganz viel Ruhe und Abstand zu Menschen.

Die Fläche ist als Natura 2000 Gebiet geschützt und damit gilt für den Artenschutz nicht nur ein Verschlechterungsverbot, sondern auch ein Verbesserungsgebot. Das heißt der Zustand von wertvollen Lebensräumen muss noch verbessert und die Ausdehnung vergrößert werden.

Morgen tagt der Umweltausschuss des Landkreises Northeim und entscheidet über das Landschaftsschutzgebiet Ilme, auch hierbei handelt es sich um ein Natura 2000 Gebiet. Und hier wird mir mal wieder bitter bewusst, was Kommune eigentlich alles könnte und wie dringend es deshalb stärkere GRÜNE Fraktionen in den kommunalen Parlamenten braucht. Mit der Ausweisung des Landschaftsschutzgebietes Ilme, wird die Kreispolitik wieder einmal nicht ihrer Verantwortung für den Natur- und Artenschutz in unserem Landkreis gerecht. Dabei wäre eine konsequente Unterschutzstellung, wie im Leinepolder, so wichtig!

In den letzten Jahrzehnten wurde in Deutschland immer mehr Lebensraum für Tiere und Pflanzen durch intensive landwirtschaftliche Bodennutzung verdrängt. Zusätzlich treibt der Klimawandel das Artensterben massiv voran. Weltweit sind über 37.400 Arten vom Aussterben bedroht.

Wir, als GRÜNE, fordern den Schutz wertvoller Lebensräume in Wäldern, Mooren und Flüssen. Dafür müssen die kommunalen Naturschutzbehörden endlich personell besser ausgestattet werden und Natur- und Artenschutz muss viel höher priorisiert werden. Eine intakte Umwelt und eine große Artenvielfalt sichern uns unser Überleben auf diesem Planeten, dementsprechend müssen auch wir als Kommunalpolitik handeln!

WAS IST EIN PAGINIERSTEMPEL?

Wisst ihr was ein Paginierstempel ist? – Einfach mal im Lexikon nachschlagen!

Wenn ihr es doch wisst, dann arbeitet ihr bestimmt in einer öffentlichen Verwaltung, oder habt da mal gearbeitet! Paginierstempel sind eine Erfindung aus dem Ende des vorletzten Jahrhunderts und für mich zum Inbegriff des sehr analogen Behördenalltags, mit Locher, Tacker und eben dem Paginierstempel, geworden. Die großen Herausforderungen unserer Zeit werden wir nicht ohne starke Kommunen bewältigen. Das gilt auch für Digitalisierung!Digitalisierung ist kein Selbstzweck.

🗃Für Kommunen bedeutet Digitalisierung eine Chance dem Fachkräftemangel zu begegnen. Noch immer geht in Behörden wahnsinnig viel Zeit am Drucker, mit hakliger Software und beim Akten lochen, heften und paginieren (!) verloren. Wird diese Zeit eingespart, haben Mitarbeiter:innen mehr Zeit, um den Job zu machen, für den sie angetreten sind, nämlich sich um die Anliegen von Bürger:innen wirklich zu kümmern.

📇 Mit digitalen Dienstleistungsangeboten können Kommunen außerdem wesentlich mehr von dem Service anbieten, den Bürger:innen zurecht von uns erwarten.

📎 Und am Ende haben kommunale Verwaltungen ein riesiges Homeoffice Potenzial, das auf Grund von fehlender Digitalisierung zurzeit nicht ausgeschöpft werden kann. Hier könnten täglich 100.000ende Kilometer Arbeitsweg eingespart werden, was ein nicht unerhebliches Verkehrsaufkommen ausmacht und den Job in der öffentlichen Verwaltung nochmal ein ganzes Stück attraktiver gestalten würde!

Mit dem Onlinezugangsgesetz hat der Bund den Kommunen aufgetragen bis Ende 2022 alle Leistungen auch online zur Verfügung zu stellen. Das ist eine riesen Herausforderung und gerade kleinere Kommunen sind mit dieser Aufgabe überfordert, auch weil der personelle Mehraufwand für die Umstellung gestemmt werden muss. Ich fordere deshalb jetzt, sofort mehr Unterstützung für die Kommunen bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes und die Verbannung aller Paginierstempel aus allen Büros, weil diese Geräte des Teufels aus einer Zeit stammen, als die Büros noch Amtsstuben hießen!

HAPPY IDAHOBIT*!

Gemeinsam gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie! 💪

Queere Menschen werden noch heute stigmatisiert und diskriminiert. Auch in Deutschland sind sie von Gewalt betroffen. Es ist Aufgabe einer offenen Gesellschaft für den Schutz und die Rechte queerer Menschen einzustehen! Deshalb muss jetzt der Schutz der sexuellen Orientierung und der geschlechtlichen Identität ins Grundgesetz!

#idahobit #transrightsarehumanrights #rainbow

#WASKANNKOMMUNE – MIT BRITTA HAßELMANN

Im September wird nicht nur ein neuer Bundestag gewählt, in Niedersachsen sind auch Kommunalwahlen. Aber was wird eigentlich in der Kommune entschieden und hat Kommunalpolitik einen echten Einfluss auf das was vor Ort geschieht? Wo stößt Kommunalpolitik an ihre Grenzen und was hat der Bund damit zu tun?

Am Samstag, den 22. Mai um 19 Uhr diskutieren ich diese Frage mit Britta Haßelmann, parlamentarische Geschäftsführerin der GRÜNEN im Bundestag und Sprecherin für Kommunalpolitik, und der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen.Anmelden kannst du dich über den folgenden Link:https://zoom.us/…/tJIkce2spzkvGtOH3a8mCQrqk7orxFO7j7vH

Jetzt über:morgen lesen!

Das neue Mitgliedermagazin der GRÜNEN JUGEND ist da!

Niedrige Löhne, Hohe Mieten und eine Coronapolitik, die die Wirtschaft schont, aber viele Menschen im Stich lässt. Stillgelegte Bahngleise, teure Zugtickets, Konzerne, die das Klima verheizen und Konservative, die Klimaaktivist*innen gegen Beschäftigte ausspielen.

• Das lassen wir uns nicht länger gefallen! In unserer neusten Ausgabe der über:morgen dreht sich allesum Gerechtigkeit! Als Mitglied der Grünen Jugend könnt ihr die digitale Variante des Magazins unter folgendem Link herunterladen: https:/wolke.netzbegruenung.de/f/34417672

Eure Landesverbände vertreiben die Magazine auf den vielen Veranstaltungen in diesem Sommer. Wenn ihr euch genauer informieren wollt, wo ihr euch ein Magazin holen könnt, meldet euch bei eurem Landesvorstand!

Außerdem könnt ihr bald die Print Variante im Shop unter zukunfterkämpfen.de erwerben! Schaut auf jeden Fall schonmal auf der schicken neuen Kampagnenwebsite vorbei! Das lohnt auf jeden Fall!

250 x sicherer Hafen – 250 x Solidarität

Schon 247 Kommunen in Deutschland haben sich zum sicheren Hafen erklärt. Damit zeigen sie ihre Solidarität gegenüber Menschen auf der Flucht und senden das wichtige Signal #WirHabenPlatz nach Berlin

Deine Stadt, deine Gemeinde, dein Landkreis kann Geflüchtetenpolitik!

Zusammen mit Julian Pahlke, Aktivist der zivilen Seenotrettung und Bundestagskandidat für die GRÜNEN, habe ich mir dazu einiges an Gedanken gemacht und wir haben mal für euch aufgeschrieben, was aus unserer Sicht Kommunalpolitik tun kann, um Solidarität für Geflüchtete nicht nur auf ein Lippenbekenntnis zu beschränken. Den Reader dazu findet ihr ab sofort hier –

Im Reader findet ihr einiges an coolen Ideen, die ihr direkt bei euch vor Ort, über euer kommunales Parlament, umsetzen könnt. 

Ihr könnt darüber aber auch noch mit uns ins Gespräch kommen! Am kommenden Montag um 19:30 Uhr laden Julian und ich euch ein zum digitalen Klönschnack am Abend. Wir wollen über Julians Engagement in der zivilen Seenotrettung reden und über meine kommunalpolitische Arbeit und wie sehr das eigentlich zusammen gehört und was wir damit am Ende beide im Bundestag wollen! 

Wir freuen uns sehr, wenn ihr dazu kommt!

Anmelden könnt ihr euch hier.

Einladung zum feministischen Barabend

Der 8. März, Equal pay day, Parität und was bleibt? Gender-Pay-Gap und niedrige Renten, unbezahlte Care-Arbeit, Femizide, keine ausreichenden Abtreibungs- und Aufklärungsrechte. Und das sind längst nicht alle Probleme, die das Patriarchat so mit sich bringt…

Die theoretische Gleichstellung per Grundgesetz gibt es zwar seit mehr als 70 Jahren, in der Praxis sieht das jedoch noch immer ganz anders aus. Doch was können wir weiter dagegen tun? Was kann meine Stadt, meine Gemeinde dagegen tun? Darüber wollen wir reden! Am „Vatertag“, den 13. Mai, laden wir Euch ein zum feministischen (und digitalen) Barabend!

Zu Gast haben wir Ricarda Lang, frauenpolitische Sprecherin des Bundesvorstands und Kandidatin zur Bundestagswahl und Imke Byl, frauenpolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfrakion Niedersachsen.

Was brauchen Kommunen und was braucht Kommunalpolitik eigentlich, um Gleichstellungspolitik vor Ort voranzubringen? Ich freue mich drauf von euren Erfahrungen und unseren tollen Gästinnen viel zu lernen und einen lockeren Austausch zu haben. Gemeinsam wollen wir über Lösungsansätze reden, Banden bilden und uns gegenseitig empowern!

Anmeldung über diesen Link: https://zoom.us/meeting/register/tJcoc–orT0sG9eunUFqo1olkPwuHrfoJVd4