Über mich

DAS BIN ICH

Kandidatin der GRÜNEN JUGEND
Niedersachsen für den Bundestag

Ich bin Karo, 24 Jahre alt und komme aus dem Landkreis Northeim. Mein voller Name ist Karoline Otte, mein Pronomen ist „sie“. Im Landkreis Northeim wohne ich mit meinem Mann und meiner Tochter in der Gemeinde Moringen. Nach meiner Elternzeit, kehre ich gerade zu meiner Arbeit zurück, in der Verwaltung beim Landkreis Göttingen. Hier habe ich auch mein duales Studium zur Verwaltungsbetriebswirtin absolviert.

Bei der GRÜNE JUGEND und den GRÜNEN bin ich seit 10 Jahren. Seitdem habe ich mich, neben der Ortsgruppenarbeit in Northeim, auch bei den GRÜNEN im Kreisvorstand eingebracht. 2016 wurde ich in den Northeimer Kreistag gewählt. Seitdem bin ich unter anderem für die Themen Soziales, Finanzen, Schule und Jugendhilfe zuständig. Weil wir eine kleine Fraktion sind, habe ich aber auch immer wieder an ganz anderen Themen wie zum Beispiel der Ausweisung von Naturschutzgebieten und zur Umsetzung von kommunalem Klimaschutz gearbeitet.

Für die GRÜNE JUGEND Niedersachsen sitze ich seit 2018 im Parteirat der GRÜNEN und berate dort den GRÜNEN Landesvorstand.

Anfang Oktober habe ich einstimmig das Votum der GRÜNEN JUGEND Niedersachen zur Bundestagswahl 2021 erhalten. Damit werde ich mich auf Listenplatz 9 der niedersächsischen GRÜNE Landesliste zur Bundestagswahl bewerben. Außerdem bewerbe ich mich als Direktkandidatin der GRÜNEN im Wahlkreis 52 (Goslar, Northeim, Osterode).

Weshalb kandidiere ich für den Bundestag?

Aus meiner kommunalpolitischen Arbeit der letzten Jahre habe ich vor allem eine Message mitgenommen, die ich für uns GRÜNE in den Bundestag tragen will.

Den Wandel, den wir als GRÜNE erreichen wollen, nämlich den Wandel hin zu einer Gesellschaft, die nicht weniger als das gute Leben für alle zu bieten hat, diesen Wandel schaffen wir nur mit starken Städten und Gemeinden vor Ort.

Für echten kommunalen Klimaschutz!

Wir müssen unsere Kommunen stark machen, für eine Verkehrswende, die innerhalb der nächsten 15 Jahre dafür sorgt, dass die Hälfte allen Autoverkehrs von den Straßen verschwindet. Und für die Energiewende, die bis 2035 Strom und Wärme zu 100 % aus erneuerbaren Quellen liefert. Wir haben nur eine Chance die Klimawende zu schaffen und diese Chance ist jetzt!

Für ein starkes kommunales Gesundheitswesen!

Wir müssen unsere Kommunen stark machen, für die Rekommunalisierung unseres Gesundheitssystems, damit nicht länger auf Kosten von Mitarbeiter:innen und Patient:innen, Geld aus unserem gemeinsam solidarisch finanzierten Gesundheitswesen raus und in die Taschen von Aktionär:innen wandert.

Für eine richtig gute Kinderbetreuung!

Wir müssen unsere Kommunen stark machen, für eine verlässliche und flexible Kinderbetreuung, die Betreuungsangebote liefert, die es Eltern wirklich ermöglichen Zeit frei einzuteilen und auch Nachtschichten mitdenkt. Eine richtig gute und verlässliche Kinderbetreuung bringt uns einen großen wichtigen Schritt weiter hin zu einer gleichberechtigten Gesellschaft.

Für starke kommunale Finanzen!

Um unsere grüne Vision, vom guten Leben für alle, wahr werden zu lassen, müssen wir unsere Kommunen stark machen, finanziell wie personell. Für strukturell unterfinanzierte Kommunen, muss eine strukturell andere Finanzierung her, die nicht mehr von der aktuellen wirtschaftlichen Lage der Unternehmen vor Ort abhängt, sondern sich mehr an den Herausforderungen misst, die Kommunen bewältigen müssen.

Dafür müssen wir die Gewerbesteuer weiterentwickeln, hin zu einer Gemeindewirtschaftssteuer, die mehr Wirtschaftsleistungen einbezieht, die in der Gemeinde erbracht werden und so den kommunalen Haushalt stabilisiert. Darüber hinaus ist es wichtig, dass wir das Konnexitätsprinzip konsequenter umsetzen und Kommunen wirklich und umfassend für die Leistungen bezahlt werden, die sie im Auftrag von Bund und Ländern erbringen. Den Katalog der kommunalen Pflichtaufgaben müssen wir erweitern, es ist einfach absurd davon auszugehen, dass Kommunen Klimaschutz in Zukunft als freiwillige Aufgabe meistern werden können.

Wir werden zunächst den Staatshaushalt aufstocken müssen, über eine längst überfällige Vermögens- und Erbschaftssteuer, die ihren Namen auch verdient hat. Dieses Geld müssen wir dann weitergeben, an die Städte und Gemeinden, die den Wandel vor Ort möglich machen!