WIE SCHAFFEN WIR BESSERE ARBEIT IN KOMMUNEN?

Am Montag war ich beim parlamentarischen Abend des DGB-Bundeskongress in Berlin. Und auch im Gespräch mit Paulina Kracht von ver.di Niedersachsen ist mir einmal mehr klar geworden: In unseren Kommunen braucht es vor allem eines – gute Fachkräfte. Denn die Energiewende vor Ort, die Bauwende im eigenen Quartier, sichtbare Kommunalpolitik und eine starke Daseinsvorsorge, das sind Dinge, die von Menschen in der eigenen Kommune umgesetzt werden müssen. Doch in Kommunen werden in den kommenden Jahren nicht nur viele extra Hände gebraucht, es gehen auch viele Mitarbeiter*innen in Rente, die bislang das tägliche Geschäft sicherstellen.
Deshalb müssen Kommunen zur Vorzeigearbeitgeberin werden. Nur so können sie den Fachkräftebedarf decken. Was das für die Zukunft heißt: Die besten Arbeitgeber*innnen garantieren eine gute Bezahlung und vorbildliche Arbeitsbedingungen in Hinblick auf Arbeitszeit, Stresslevel und Aufstiegschancen. Insbesondere die zunehmende (Selbst-)Kontrolle bei Arbeitsschritten muss in Kommunen verhindert werden. Durch aktive und starke Personalräte kann eine Kultur der Wertschätzung gefördert werden. 
Zwischen Kommunen und auf Landesebene können Kampagnen darüber hinaus zeigen, dass der öffentliche Dienst die Arbeitsstelle der Zukunft sein soll.
Starke Kommunen gibt es nur, wenn Kommunen eine Vorbildfunktion als Arbeitgeberinnen übernehmen!

Veröffentlicht von ottekaro

Mitglied des Bundestages für die GRÜNE JUGEND Niedersachsen und den Wahlkreis Goslar - Northeim - Osterode

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