PRESSEMITTEILUNG: FÜR EINE ECHTE ENERGIEWENDE VOR ORT.

Für ein Ende der fossilen Energieabhängigkeit von Russland. Für eine echte Energiewende vor Ort.

Bundestagsabgeordnete Karoline Otte setzt sich für mehr Energiesouveränität in Deutschland ein, denn der russische Angriff auf die Ukraine hat einmal mehr gezeigt: Wir müssen uns endlich unabhängig von fossiler Energie machen!

Der Angriffskrieg Russlands gegenüber der Ukraine hat die massive Abhängigkeit Deutschlands von russischen fossilen Energien aufgezeigt: Russland ist der größte Energielieferant Deutschlands. Insbesondere der Erdgasbedarf wird zu über 50 Prozent  aus russischen Lieferungen gedeckt, bei Öl sind es 34 Prozent.

In der aktuellen Krise ist es eine zentrale Aufgabe der Ampel-Koalition, die Versorgungssicherheit von Energie zu gewährleisten und stabile Energiepreise zu erreichen. Entsprechend setzt sich Karoline Otte für Maßnahmen ein, welche die Abhängigkeit von russischer Kohle und russischem Öl und Gas schnell verringern.
Für die endgültige Unabhängigkeit von russischen Energien ist es ebenfalls zentral, dass erneuerbare Energien in ganz Deutschland ausgebaut werden.

Dazu kommentiert Karoline Otte: “Wir müssen schon lange raus aus der fossilen Energieabhängigkeit von Russland. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat diese Dringlichkeit noch einmal erhöht. Das bedeutet jetzt in den Ausbau der erneuerbaren Energien zu investieren und unsere Energieimporte zu diversifizieren. Energiepolitik ist Sicherheitspolitik. Dazu müssen wir auch regional in den Kommunen einen Beitrag leisten.”

Perspektivisch hilft uns nur der schnelle Umstieg auf erneuerbare Energien, um unsere Abhängigkeit von anderen Ländern zu verringern. Robert Habeck hat als Wirtschaftsminister bereits Pläne zum beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien vorgelegt. Diese Pläne unterstützt Karoline Otte und arbeitet daran, dass die Rolle der Kommunen zur Schaffung von Energiesourveränität gestärkt wird.

Karoline Otte kommentiert mit Blick auf die unterschiedlichen regionalen Situationen in ihrem Wahlkreis:
→ “Auch bei uns im Harz gibt es noch viel Potenzial für eine weitere Nutzung von Windenergie – auch im Wald. Mit ambitionierten Förderprogrammen, auch für den Ausbau durch Kommunen selbst, und  einer konstatierten Aktion zur Planungsbeschleunigung für den Windkraftausbau können wir hier vor Ort einen großen Unterschied machen. Viele Unternehmen der Region sind abhängig von bezahlbarer Energie, und somit vom Ausbau  erneuerbarer Energien.”

→ “Gerade in Braunschweig liegt in Solarenergie im städtischen Raum ein großes Potential. In Braunschweig hat die Analyse des integrierten Klimaschutzkonzeptes ergeben, dass eine Versechsundsechzigfachung der Photovoltaikanlagen notwendig ist, um die Klimaneutralität im Energiebereich zu erreichen. Zu diesem Zweck wurde die kommunale Energiegenossenschaft Braunschweiger Land gegründet. Die Genossenschaft wird nachhaltige Investitionen in regenerative Energien fördern, sowohl aus öffentlicher, als auch aus privater Hand. Die Grüne Ratsfraktion in Braunschweig setzt sich dafür ein, dass auch bald eine Öffnung für Bürger:innen ermöglicht wird, damit jede:r an der Energiewende teilhaben kann.”

→ “Auch in der Region um Goslar gibt es massive Möglichkeiten für den Ausbau von erneuerbaren Energien. Vor allem auf Freiflächen und in Waldstandorten, die kein Naturschutzgebiet sind, bestehen noch viele Möglichkeiten Windkraft zur Energiegewinnung zu nutzen. Das muss vom Bundestag administrativ leichter und attraktiver gemacht werden. Zudem sind auch die Möglichkeiten für Solaranlagen auf Wohnanlagen – insbesondere für Mietanlagen – noch nicht ausgeschöpft. Weitere Unterstützung im Ausbau von Solaranlagen würde sowohl ökologisch als auch sozial Fortschritt bedeuten.

→ “Auch in Northeim braucht es mehr politischen Mut, um erneuerbare Energien in der Kommune voran zu bringen. Insbesondere im Bereich der Windenergie sollten Genehmigungsverfahren in dieser Krisenzeit schneller ermöglicht werden. Auch bei Baumaßnahmen muss klimafreundliches Bauen der Standard werden. So sollte es in Zukunft Normalität sein, dass jedes neugebaute Dach in Northeim mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet ist. Nur so können wir echte Energiesouveränität vor Ort erreichen.”

Veröffentlicht von ottekaro

Mitglied des Bundestages für die GRÜNE JUGEND Niedersachsen und den Wahlkreis Goslar - Northeim - Osterode

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