PRESSEMITTEILUNG: DIE VIERTE WELLE BREMSEN – DIE FÜNFTE WELLE VERHINDERN!

Eine einrichtungsbezogene Impflicht zum Schutze der besonders Gefährdeten als erster Schritt zur allgemeinen Impfpflicht

Die vierte Welle des Coronavirus trifft Menschen in ganz Deutschland zurzeit hart. Viele Intensivstationen sind bereits überlastet und müssen kritische Eingriffe verschieben. Auch in Südniedersachsen spitzt sich die Lage zu, im Landkreis Goslar sind beispielsweise mehr als 90% der Intensivbetten ausgelastet. Allein im November sind mehr als 2300 Menschen am Coronavirus gestorben. Zugleich wird eine Fünfte Welle des Virus im Frühjahr 2022 befürchtet.

Um die aktuelle Lage zu entschärfen, hat der Deutsche Bundestag am 10. Dezember über eine einrichtungsbezogene Impfpflicht abgestimmt. Mit einer solchen Maßnahme wird die Impfung verpflichtend für alle, die in Krankenhäusern, Pflegeheimen und anderen medizinischen Einrichtungen tätig sind. Auch Karoline Otte stimmte für den Gesetzesentwurf und die einrichtungsbezogene Impfpflicht.

Karoline Otte dazu:
“Um Bürgerinnen und Bürger konsequent zu schützen braucht es vor allem eines: Eine möglichst hohe Impfquote in Deutschland. Gerade für Kranke und ältere Menschen stellt der Kontakt mit ungeimpftem Personal ein massives gesundheitliches Risiko dar. Deshalb muss eine Impfpflicht für Krankenhäuser und andere Pflegeeinrichtungen nun die oberste Priorität in der Virusbekämpfung sein. Zusätzlich zu dieser zielgenauen Maßnahme, werden wir das Impftempo weiter steigern und beispielsweise mit Apotheker*innen mehr Gruppen zur Impfung berechtigen.”

Weiterhin äußert sich Frau Otte zu einer allgemeinen Impfpflicht:
“Zusätzlich zur eingeführten einrichtungsbezogenen Impfpflicht müssen wir die Entwicklung einer fünften Viruswelle bereits heute bekämpfen. Trotz massiver Anstrengungen ist es nicht gelungen, den Anteil der Geimpften in Deutschland auf ein Niveau zu bringen, das ein Grundimmunität der Bevölkerung schafft. Deshalb müssen wir perspektivisch die allgemeine Impfpflicht auf den Weg bringen.
Mit einer solchen Impfpflicht ließe sich Corona grundsätzlich eindämmen. Obwohl sie einen Eingriff in die Rechte der Ungeimpften darstellt, würde sie einen entscheidenden Schutz der gesamten Bevölkerung bedeuten und so das Grundrecht auf Gesundheit stärken. Außerdem können so auch andere Beschränkungen aufgehoben werden, wie beispielsweise Höchstzahlen bei Veranstaltungen und Kontaktbeschränkungen.”  

Veröffentlicht von ottekaro

Mitglied des Bundestages für die GRÜNE JUGEND Niedersachsen und den Wahlkreis Goslar - Northeim - Osterode

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