Karo auf Platz 9 in den Bundestag!

Ich bewerbe mich um Platz 9 der niedersächsischen GRÜNEN Landesliste zur Bundestagswahl! Ich will in den Bundestag, damit vor Ort was geht – für radikalen Klimaschutz, für ein faires Gesundheitssystem und für mehr Geschlechtergerechtigkeit!

Im September wird nicht nur der Bundestag neu gewählt. In Niedersachsen sind auch Kommunalwahlen und als Grüne Jugend Niedersachsen wollen wir zusammen mit den GRÜNE Niedersachsen viel mehr Sitze in den Kreis-, Stadt-, Gemeinde- und Ortsräten erobern. Denn unsere GRÜNEN Visionen müssen wir vor Ort umsetzen. Das gute Leben für Alle beginnt in Deiner Stadt, in Deinem Dorf, in Deinem Bezirk und dafür braucht es endlich mehr Rückenwind aus Berlin, dafür stehe ich mit meiner Kandidatur! Ich will GRÜNE Kommunalpolitik im Bundestag empowern!

Hier findet ihr mein ganzes Bewerbungsschreiben.

Liebe Freund:innen,

ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie wird jeden Tag deutlicher, wie wenige Antworten die derzeitige Bundesregierung auf die Probleme unserer Zeit hat. Sei es fehlende soziale Gerechtigkeit, die Klimakrise, das Patriarchat oder Rassismus, die Krisen unserer Zeit sind vielfältig und verlangen nach unseren, nach GRÜNEN Ideen!

Aus meiner kommunalpolitischen Arbeit und auch aus meinem beruflichen Alltag in einer kommunalen Verwaltung nehme ich vor allem eine grüne Idee mit, die ich für uns im Bundestag voranstellen will:

Wir müssen –

Kommunen stark machen für den Wandel!

Den Wandel, den wir als Grüne erreichen wollen, nämlich den Wandel hin zu einer Gesellschaft, die nicht weniger als das gute Leben für Alle zu bieten hat, diesen Wandel schaffen wir nur mit starken und grünen Kommunen vor Ort.

… stark für echten Klimaschutz

Wenn wir es ernst meinen mit dem Klimaschutz, dann ist CO2-Neutralität bis 2035 nicht verhandelbar. Die Verkehrswende gestalten Kommunen direkt vor unserer Haustür. Wir brauchen starke Kommunen für einen massiven und alltagstauglichen Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs und der Fahrradinfrastruktur, besonders im ländlichen Raum.

Als Jugendliche habe ich erlebt, was es bedeutet, in einem Dorf aufzuwachsen, ohne vernünftige Busanbindung, ohne sicheren Fahrradweg. Für mich waren ein Führerschein und das eigene Auto der Inbegriff von Freiheit. Das ist die bittere Realität für viele junge Menschen.

Doch Autos sind der Inbegriff von Exklusivität. Eine Infrastruktur, die nur für Autos ausgelegt ist, verhindert gesellschaftliche Teilhabe für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln, junge und alte Menschen, Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Die kommunale Verkehrswende ist damit nicht nur unabdingbar für den Klimaschutz, sie ist auch sozial gerecht!

… stark für ein gutes und faires Gesundheitssystem

Was unser Gesundheitssystem zurzeit bedroht, das sind die riesigen Konzerne, die in den letzten Jahrzehnten den Kommunen die Pflege- und Gesundheitsinfrastruktur abgekauft haben, weil die Kommunen sich diese finanziell nicht mehr leisten konnten. Konzerne tun das nicht aus Nettigkeit, sondern ziehen jetzt ihre Gewinne aus unserem gemeinsam solidarisch finanzierten Gesundheitswesen heraus. Das geht auf Kosten der Arbeitskräfte und der Patient:innen.

Infrastruktur, die Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge ist, darf nicht für die Profite Einzelner eingesetzt werden. Wir müssen die Kommunen stark machen, damit sie die Infrastruktur unseres Gesundheitswesens wieder übernehmen können. Kommunen können langfristig die medizinische Versorgung – auch im ländlichen Raum – sicherstellen und faire Arbeitsbedingungen statt nur Applaus für die Mitarbeiter:innen ermöglichen. Dafür müssen der Bund und die Länder ihre Kommunen stärken.

… stark für mehr Geschlechtergerechtigkeit

Ein Jahr Pandemie hat uns gezeigt, welche Bedeutung professionelle Kinderbetreuung für unsere Gesellschaft hat. Ist die Betreuung nicht oder nicht mehr verlässlich gegeben, dann sind Frauen die Leidtragenden. Auch außerhalb von Krisenzeiten verlieren Frauen ihre Arbeit, oder werden gar nicht erst eingestellt, weil sie Kinder haben oder auch nur bekommen könnten.

Eine richtig gute Kinderbetreuung ist weiterhin Grundlage für die gesellschaftliche und berufliche Teilhabe von Frauen. Und gerade hier, bei der Kinderbetreuung hakt es massiv. Arbeit in Schichtsystemen oder an Samstagen, wie sie für viele Menschen ganz normal ist, wird in unseren Kinderbetreuungsangeboten viel zu oft nicht berücksichtigt. Betreuungsangebote sind nicht darauf ausgelegt, dass zwei Elternteile Vollzeit arbeiten oder es Alleinerziehende gibt. Viele Eltern können sich ihre Arbeitszeiten und ihren Stundenumfang nicht aussuchen. Die Last, fehlende Betreuungszeiten auszugleichen, tragen am Ende Frauen.

Kommunen können nur mit Hilfe von Bund und Ländern ein Kinderbetreuungsangebot schaffen, das den Lebensrealitäten von Eltern gerecht wird und für Erzieher:innen angemessene Lohn- und Arbeitsbedingungen sicherstellt.

Wir schaffen starke Kommunen!

Um unsere grüne Vision vom guten Leben für Alle wahr werden zu lassen, müssen wir unsere Kommunen finanziell wie personell besser aufstellen. Für chronisch unterfinanzierte Kommunen muss endlich eine andere Finanzierung her. Kommunen dürfen nicht mehr einfach nur von der aktuellen wirtschaftlichen Lage der Unternehmen vor Ort abhängen, sondern brauchen eine Finanzierung, die sich mehr an den Herausforderungen misst, die Kommunen tatsächlich vor Ort bewältigen müssen. Das Prinzip „wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen“ muss vollumfänglich umgesetzt werden. Es kann nicht sein, dass Bund und Land immer mehr Aufgaben in die Kommunen geben, aber nur halbherzig entsprechende finanzielle Mittel zur Verfügung stellen. Die kommunale Gewerbesteuer muss zu einer Gemeindewirtschaftssteuer weiterentwickelt werden, damit die kommunalen Finanzen auf breiteren Füßen stehen. Fördermöglichkeiten für Kommunen müssen niedrigschwelliger angelegt sein, außerdem braucht es auf Ebene der Landkreise Fördermittelmanagement, dass sich proaktiv um Fördermittelmöglichkeiten für die Mitgliedskommunen kümmert. Damit dies zustande kommt müssen wir im Bund die richtigen Weichen stellen.

Damit vor Ort was geht!

Damit vor Ort was geht – für echten Klimaschutz, für ein stabiles Gesundheitswesen, für Gleichberechtigung – dafür will ich in den Bundestag. Denn GRÜNE Kommunalpolitik braucht endlich Rückenwind aus Berlin, damit sie die GRÜNEN Visionen vor Ort umsetzen kann. Ich will GRÜNE Kommunalpolitik empowern.

Der Wandel den wir erreichen wollen, ist gewaltig, aber er ist notwendig, damit die Zukunft das gute Leben für Alle bringt. Junge Menschen müssen in die Parlamente und dort den Wandel vorantreiben, denn es ist meine Zukunft, die Zukunft meiner Generation, und dafür tritt niemand so energisch ein wie wir selbst.

Deshalb bewerbe ich mich um den aussichtsreichen Listenplatz 9 auf der niedersächsischen GRÜNEN Landesliste zur Bundestagswahl und hoffe auf Eure Unterstützung!

Mit Euch zusammen, mit den GRÜNEN aus Niedersachsen, möchte ich einen GRÜNEN und leidenschaftlichen Wahlkampf schmeißen, der Menschen für unsere GRÜNEN Ideen begeistert und mobilisiert und die GRÜNEN wachsen lässt und noch schlagkräftiger macht.

Und ab nächsten Herbst will ich für und mit Euch junge, GRÜNE und leidenschaftliche Politik aus Niedersachsen in den Bundestag bringen!

Eure Karo

Mehr Infos zu mir

24 Jahre alt

GRÜNE JUGEND Northeim – GRÜNER Kreisverband Northeim/Einbeck

Seit Ende meiner einjährigen Elternzeit im April 2021 wieder zurück beim Landkreis Göttingen in der Bauverwaltung. Beim Landkreis Göttingen habe ich auch von 2016 bis 2019 mein duales Studium zur Verwaltungsbetriebswirtin absolviert.

Politisches

Seit 2010 aktiv in der GRÜNEN JUGEND Northeim und beim GRÜNEN Kreisverband Northeim/Einbeck

Seit 2015-2019 Kreisvorstandssprecherin des Grünen Kreisverbandes

Seit 2019 Beisitzerin im Kreisvorstand

Seit November 2016 stv. Fraktionsvorsitzende im Northeimer Kreistag

  • Schul- und Sportausschuss,
  • Jugendhilfeausschuss,
  • Finanzausschuss,
  • Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Frauen, Familien und Senioren
  • außerdem intensive Arbeit zum Thema Klimaschutz in der Kommune, sowie Betreuung der Ausweisung der Natura-2000-Gebiete im Landkreis Northeim und der Tarifreform des Zentralen Verkehrsverbundes Südniedersachsen

Seit 2018 für die GRÜNE JUGEND im Parteirat der GRÜNEN Niedersachsen

Seit Oktober 2020 Spitzenkandidatin der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen für den Bundestag

Seit April 2021 Direktkandidatin im Wahlkreis 52 (Goslar-Northeim-Osterode am Harz)

Veröffentlicht von ottekaro

Politikerin bei Bündnis 90/Die Grünen, Kandidatin der Grünen Jugend Niedersachsen zur Bundestagswahl 2021

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: